Einfach ist sparsam
ARM ist eine RISC-Architektur: Sie hat weniger und einfachere Befehle als x86. Der Chip ist daher kleiner und verbraucht weniger Energie. Als der erste ARM1 eingeschaltet wurde, funktionierte er sogar, obwohl er nicht richtig mit Strom versorgt war. Ihm genügte der Leckstrom.
Lizenzen statt Fabrik
Arm Holdings stellt selbst keine Chips her. Die Firma verkauft Lizenzen für ihre Designs an Unternehmen wie Apple, Qualcomm, Samsung oder MediaTek. Deshalb ist ARM überall: in Telefonen, Tablets, Autos, Routern und im Raspberry Pi.
Apple M1 und die Nachfolger
2020 verabschiedete sich Apple von Intel und stellte den eigenen Chip M1 vor. Die Notebooks waren schneller, kühler und hielten mit einer Akkuladung einen ganzen Tag durch. Seitdem sind weitere Generationen erschienen. Seit 2024 setzt sich ARM auch in Notebooks mit Windows durch (Qualcomm Snapdragon X).