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Lithium-Ionen-Akku

Der Lithium-Ionen-Akku ist ein leichter und leistungsfähiger Energiespeicher, der Handys, Notebooks und Elektroautos antreibt. Sony brachte ihn 1991 auf den Markt, und seine Erfinder erhielten 2019 den Nobelpreis für Chemie.

Drei Erfinder

Stanley Whittingham zeigte in den 1970er-Jahren das Prinzip der Lithiumbatterie. John Goodenough fand 1980 eine bessere Kathode aus Kobaltoxid. Akira Yoshino baute daraus 1985 eine sichere Zelle mit einer Kohlenstoffanode. Goodenough erhielt den Nobelpreis im Alter von 97 Jahren.

Wie man ihn pflegt

  • Am meisten schaden ihm Hitze und langes Verharren bei 100 %. Viele Telefone können das Laden deshalb bei 80 % anhalten.
  • Auch eine Tiefentladung auf null tut ihm nicht gut.
  • Ein aufgeblähter Akku ist gefährlich. Verwenden Sie ihn nicht weiter und lassen Sie ihn austauschen.

Die Zukunft

LFP-Akkus sind günstiger und langlebiger, deshalb werden sie in Autos und Heimspeichern verbaut. In Entwicklung sind Natrium- und Festkörperakkus (Solid-State). In der Slowakei konzentriert sich die Firma InoBat auf die Batterieproduktion.

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