Warum Blau so schwierig war
Rote und grüne LEDs wurden jahrzehntelang als Kontrollleuchten in der Elektronik verwendet. Für weißes Licht braucht man Blau, doch das Material Galliumnitrid ließ sich nicht in ausreichender Qualität herstellen. Nakamura schaffte es in der kleinen Firma Nichia fast im Alleingang und wurde zur Legende.
Weißes Licht
Eine weiße LED ist eigentlich eine blaue Diode, die mit einem gelben Leuchtstoff beschichtet ist. Die Mischung aus blauem und gelbem Licht nimmt das Auge als Weiß wahr. Auf demselben Prinzip beruht auch die Hintergrundbeleuchtung von Displays und Fernsehern.
Beim Kauf
- Farbtemperatur: 2700 K ist warmes Licht wie bei einer Glühbirne, 4000 K neutral, 6500 K kalt.
- CRI (Farbwiedergabeindex) über 90 bedeutet natürliche Farben.
- Billige LEDs können flimmern, was die Augen ermüdet.