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1962Röhren und Transistoren

LED-Beleuchtung

Die erste Leuchtdiode mit sichtbarem rotem Licht stellte Nick Holonyak 1962 vor. Weißes LED-Licht erforderte jedoch eine blaue Diode, die sich erst in den 1990er-Jahren herstellen ließ. Ihre Erfinder erhielten 2014 den Nobelpreis für Physik.

Warum Blau so schwierig war

Rote und grüne LEDs wurden jahrzehntelang als Kontrollleuchten in der Elektronik verwendet. Für weißes Licht braucht man Blau, doch das Material Galliumnitrid ließ sich nicht in ausreichender Qualität herstellen. Nakamura schaffte es in der kleinen Firma Nichia fast im Alleingang und wurde zur Legende.

Weißes Licht

Eine weiße LED ist eigentlich eine blaue Diode, die mit einem gelben Leuchtstoff beschichtet ist. Die Mischung aus blauem und gelbem Licht nimmt das Auge als Weiß wahr. Auf demselben Prinzip beruht auch die Hintergrundbeleuchtung von Displays und Fernsehern.

Beim Kauf

  • Farbtemperatur: 2700 K ist warmes Licht wie bei einer Glühbirne, 4000 K neutral, 6500 K kalt.
  • CRI (Farbwiedergabeindex) über 90 bedeutet natürliche Farben.
  • Billige LEDs können flimmern, was die Augen ermüdet.

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