Warum er nötig war
Elektronenröhren funktionierten, waren aber groß, wurden heiß, verbrauchten viel Energie und brannten durch. Die Bell Labs suchten einen Ersatz für die Telefonnetze. Bardeen und Brattain bauten im Dezember 1947 einen Spitzentransistor aus Germanium, Shockley entwarf danach den zuverlässigeren Flächentransistor.
Wie er funktioniert
Ein Transistor hat drei Anschlüsse. Eine kleine Spannung oder ein kleiner Strom an einem davon steuert einen großen Strom zwischen den beiden anderen. Er lässt sich also als Verstärker (Radio) oder als Schalter nutzen, der entweder ein- oder ausgeschaltet ist. Genau das braucht die Digitallogik: Einsen und Nullen.
Vom Radio zum Prozessor
- 1947Erster Spitzentransistor in den Bell Labs
- 1954Erster Siliziumtransistor (Texas Instruments) und das Transistorradio
- 1959Der MOSFET, heute das meistproduzierte Bauteil der Geschichte
- 1971Intel 4004 mit 2.300 Transistoren
- 2020sChips mit Dutzenden bis Hunderten Milliarden Transistoren