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1948Röhren und Transistoren

Claude Shannon

Claude Shannon ist der Vater der Informationstheorie. 1948 zeigte er, wie man Information in Bits misst und wie viel Daten sich fehlerfrei durch einen verrauschten Kanal senden lassen. Ohne seine Arbeit gäbe es keine Modems, kein WLAN, keine Mobilfunknetze und keine Kompression von Fotos und Musik.

Logik in Schaltungen

Schon in seiner Diplomarbeit von 1937 zeigte er, dass elektrische Schaltungen mit Relais nach der Booleschen Logik rechnen können, also mit den Werten Ja und Nein. Damit legte er die Grundlage für den Entwurf aller digitalen Chips.

Das Bit und die Grenze des Kanals

1948 veröffentlichte er bei den Bell Labs seine Informationstheorie. Er führte das Bit als Grundeinheit der Information ein und berechnete die höchste Geschwindigkeit, mit der sich Daten über einen gegebenen Kanal zuverlässig übertragen lassen. Dieser Shannon-Grenze versuchen sich Ingenieure bei jedem Modem, jedem WLAN und jedem Mobilfunknetz anzunähern.

Chiffren, Schach und Jonglieren

Shannon schrieb auch die grundlegende Arbeit zur Verschlüsselung, auf der die moderne Kryptographie beruht, und 1950 einen Artikel darüber, wie man einen Computer fürs Schachspiel programmiert. Er baute die elektronische Maus Theseus, die lernte, ein Labyrinth zu durchqueren, und in seiner Freizeit fuhr er Einrad und jonglierte.

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