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1965Röhren und Transistoren

Mooresches Gesetz

Das Mooresche Gesetz ist eine Beobachtung von Gordon Moore aus dem Jahr 1965: Die Zahl der Transistoren auf einem Chip verdoppelt sich regelmäßig. Es ist kein physikalisches Gesetz, sondern eine Vorhersage, die jahrzehntelang das Tempo der gesamten Branche vorgab.

Die ursprüngliche Vorhersage

In einem Artikel für die Zeitschrift Electronics schätzte Moore, dass sich die Zahl der Bauteile auf einem Chip jedes Jahr verdoppeln würde. 1975 korrigierte er die Vorhersage auf alle zwei Jahre. Die Chiphersteller betrachteten sie danach als Ziel, das sie erreichen mussten.

Zahlen

ChipJahrTransistoren
Intel 400419712.300
Intel 803861985275.000
Pentium 4200042 Millionen
Apple M1202016 Milliarden
NVIDIA Blackwell B2002024208 Milliarden (zwei Chips)

Gilt es noch?

Das Tempo hat sich verlangsamt. Transistoren sind inzwischen so klein, dass man an physikalische Grenzen stößt. Bezeichnungen wie „3 nm“ oder „2 nm“ sind heute eher Handelsnamen für Generationen. Die Branche sucht deshalb andere Wege: gestapelte Chips, Chiplets und spezialisierte Schaltungen für künstliche Intelligenz.

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