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1942Zeitalter der Elektrizität

Kamerasysteme (CCTV)

Das erste geschlossene Kamerasystem (CCTV) baute die Firma Siemens 1942, um Raketenstarts zu beobachten. Heutige IP-Kameras zeichnen in hoher Auflösung auf, sehen im Dunkeln, unterscheiden Menschen von Autos und schicken das Livebild an ein Handy irgendwo auf der Welt.

Von analog zu IP

Analoge Kameras schickten das Bild über ein Koaxialkabel an einen Rekorder (DVR). Eine IP-Kamera ist ein kleiner Computer: Sie komprimiert das Bild selbst und schickt es über das Netzwerk an ein Aufzeichnungsgerät (NVR), an ein NAS oder in die Cloud. Ein einziges Kabel mit PoE überträgt Daten und Strom.

Was über die Qualität entscheidet

  • Sensor und Objektiv mehr als die Zahl der Megapixel.
  • Nachtsicht: Infrarotbeleuchtung (Schwarz-Weiß-Bild) oder lichtempfindliche Farbkameras.
  • H.265-Kompression spart Speicherplatz.
  • Bildanalyse: Die Erkennung von Personen und Fahrzeugen reduziert Fehlalarme deutlich.

Sicherheit und Privatsphäre

  • Stellen Sie die Kameras in ein separates Netz und machen Sie sie nicht direkt aus dem Internet erreichbar. Für den Fernzugriff nutzen Sie ein VPN oder die geprüfte App des Herstellers.
  • Ändern Sie die Standardpasswörter und aktualisieren Sie die Firmware.
  • Wenn Sie öffentlichen Raum oder Nachbarn filmen, denken Sie an die DSGVO. Ein videoüberwachter Bereich muss deutlich gekennzeichnet sein.

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