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1993Das Internet

Doom

Doom von id Software aus dem Dezember 1993 definierte das Genre der Ego-Shooter. Es verbreitete sich als Shareware, ließ sich über das Netzwerk spielen, und Spieler konnten eigene Level dafür bauen.

Ein technischer Trick

Computer beherrschten 1993 kein echtes 3D. John Carmack schrieb deshalb eine Engine, die Karten als 2D-Grundriss mit Höhenangaben darstellte. Das Ergebnis wirkte dreidimensional und lief auch auf einem gewöhnlichen PC mit 486er-Prozessor flüssig.

Shareware und Mods

Die erste Episode war kostenlos, den Rest musste man kaufen. Das Spiel verbreitete sich auf Disketten und über Mailboxen (BBS). Die Leveldateien (WAD) ließen sich bearbeiten, und so entstand eine riesige Gemeinschaft von Moddern. Aus dieser Kultur gingen später Mods wie Counter-Strike hervor.

„Läuft darauf Doom?“

Der Quellcode von Doom wurde 1997 veröffentlicht. Seitdem haben Leute das Spiel auf Taschenrechnern, Druckern, Geldautomaten und sogar in einem Schwangerschaftstest mit Display zum Laufen gebracht. Die Serie wird bis heute fortgesetzt: Doom (2016), Doom Eternal (2020) und Doom: The Dark Ages (2025).

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